Branchen-Guide

Kartenterminal für Handwerk: Vergleich & Kosten 2026

Handwerk: hohe Bons (~180 €), wenige Transaktionen, Zahlung oft vor Ort beim Kunden. girocard-Anteil ~70 %. Der Disagio-Prozentsatz ist wichtiger als jede Fixgebühr.

Worauf es ankommt

Die Kostenfalle dieser Branche

Ein hohes Disagio auf hohe Rechnungen

Bei 180 € Durchschnittsbon ist der Fix-Cent unwichtig – dafür wirkt jeder Prozentpunkt Disagio voll. Eine 500-€-Rechnung kostet bei 1,79 % rund 8,95 €, bei 0,9 % nur 4,50 €. Über das Jahr summiert sich das erheblich. Ein Pay-as-you-go-Tarif mit hohem Pauschalsatz ist bei großen Beträgen oft die teuerste Wahl.

Welcher Tarif passt?

Mobiles Terminal oder Tap to Pay aufs Smartphone mit niedrigem, gestaffeltem Disagio. Grundgebühr nur, wenn der Kartenumsatz sie über das niedrige Disagio wieder einspielt.

Schon an einen teuren Vertrag gebunden?

Viele Betriebe stecken in überlangen Laufzeiten fest. So kündigst du fristgerecht und wechselst ohne Lücke in der Kartenakzeptanz.

Häufige Fragen

Welches Kartenterminal passt fürs Handwerk vor Ort?

Ein mobiles Terminal mit SIM oder Tap to Pay aufs Smartphone – so kassierst du direkt beim Kunden. Wichtig ist ein niedriges Disagio, weil die Rechnungsbeträge hoch sind.

Lohnt sich SoftPOS / Tap to Pay im Handwerk?

Ja, für gelegentliche Vor-Ort-Zahlungen ist das Smartphone als Terminal ideal – keine Zusatzhardware, kein Grundgebühr-Zwang. Bei Beträgen über 50 € läuft die PIN über das Kundengerät oder Wallet.

Zählt beim Handwerk die Grundgebühr oder das Disagio?

Das Disagio. Bei wenigen, hohen Rechnungen ist der Prozentsatz die entscheidende Kostengröße – ein niedriges Disagio schlägt eine niedrige Grundgebühr fast immer.

Zuletzt aktualisiert: 07/2026

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