Kartenzahlung in der Gastronomie: Best Practice 2026
Gastronomie hat besondere Anforderungen an Kartenterminals: schnelle Tischabrechnung, Trinkgeld-Eingabe durch den Gast, Rechnungssplitting unter Gästen.
Die 10 wichtigsten Punkte
- Mobiles Terminal mit langer Akkulaufzeit (mind. ein Schichttag).
- Trinkgeld-Prompt aktivieren – +10 bis +18 % Trinkgeld.
- Rechnungssplitting: Anteilig oder per Betrag, je nach Kassensystem.
- Bondruck oder digitaler Beleg per QR-Code.
- TSE-konforme Kassenanbindung sicherstellen.
- Tarif ohne Pro-Transaktions-Posten – kleine Bons leiden sonst.
- Auszahlung am nächsten Werktag, idealerweise auch am Wochenende.
- Apple/Google Pay an der Theke und am Tisch sichtbar machen.
- Personalschulung: PIN/NFC, Storno, Reklamation.
- Reserve-Terminal bereithalten – Ausfall schmerzt im Service.
Häufige Fragen
- Welches Terminal eignet sich am besten für Gastronomie?
- Mobile Geräte mit ZVT-/REST-Kassenanbindung, langer Akkulaufzeit, Trinkgeld-Funktion und Bondruck – z. B. CCV A920, Worldline Move 5000, SumUp Solo + POS Pro.
- Wie lange sollte der Akku halten?
- Mindestens ein Schichttag (8–10 Stunden) bei 200 Zahlungen. Reserve-Ladekabel bereithalten.
- Wie viel mehr Trinkgeld bringt die Funktion?
- Studien zeigen +10 bis +18 % gegenüber Bar-Trinkgeld.
Im Lexikon erklärt
Zuletzt aktualisiert: 06/2026 · Quellen: Deutsche Bundesbank, girocard.eu, EHI Retail Institute, Deutsche Kreditwirtschaft.
