Ratgeber

Kassenanbindung beim Kartenterminal – die Protokolle

Wer eine Kasse einsetzt, will keinen Betrag doppelt tippen. Die Kassenanbindung des Terminals automatisiert den Bezahlvorgang. Welche Protokolle gängig sind und worauf du achten musst.

Die drei Standards

  • ZVT (Zahlungsverkehrsterminal): deutscher Quasi-Standard, läuft über LAN/Seriell, breit unterstützt.
  • OPI (Open Payment Initiative): internationaler Standard, XML-basiert.
  • REST/Cloud-API: moderne Anbieter wie SumUp, Zettle, Adyen verbinden per HTTPS direkt mit der Kassen-App.

Worauf du achten musst

Frag deinen Kassenanbieter, welche Terminals zertifiziert sind. Eine eigene Integration ist möglich, aber bei Updates oft mühsam – nimm besser eine fertige Kombination aus der Kompatibilitätsliste deiner Kasse.

Häufige Fragen

Welche Protokolle gibt es?
ZVT (deutscher Standard), OPI (international, XML) und REST/Cloud-APIs (SumUp, Stripe, Adyen).
Muss die Kasse vom selben Anbieter sein wie das Terminal?
Nein, aber die Kombination muss zertifiziert sein. Frage die Kompatibilitätsliste deiner Kasse vor dem Kauf.
Was kostet die Anbindung?
Bei modernen Anbietern inklusive. Klassische Netzbetreiber verlangen oft 5–15 €/Monat extra.

Im Lexikon erklärt

Zuletzt aktualisiert: 06/2026 · Quellen: Deutsche Bundesbank, girocard.eu, EHI Retail Institute, Deutsche Kreditwirtschaft.

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