SoftPOS: Wann das Smartphone das Kartenterminal ersetzt
SoftPOS-Lösungen wie SumUp Tap to Pay oder Apple Tap to Pay on iPhone verwandeln dein Smartphone in ein vollwertiges Kartenterminal – ohne Zusatzhardware, allein über NFC.
Für wen sich SoftPOS lohnt
- Mobile Händler, Marktstände, Lieferdienste, Handwerker vor Ort.
- Pop-up-Stores und Eventgastronomie ohne Investitionsdruck.
- Kleine Bons bis ca. 50 € – ideal für kontaktloses Bezahlen.
Grenzen der Technologie
PIN-pflichtige Zahlungen über dem kontaktlosen Limit (i. d. R. 50 €) funktionieren in Deutschland meist über CDCVM (PIN-Eingabe am Kundengerät) oder Fallback auf physische Terminals – noch nicht jedes SoftPOS unterstützt das nahtlos. Bondruck fehlt; Belege werden per E-Mail/SMS verschickt.
Akkulaufzeit des Smartphones und stabile Mobilfunkverbindung sind kritisch.
Häufige Fragen
- Brauche ich für SoftPOS Zusatzhardware?
- Nein. Ein NFC-fähiges Smartphone (iPhone XS+, Android 9+) und die App des Anbieters reichen.
- Gibt es ein Limit bei SoftPOS?
- Kontaktlos ohne PIN bis 50 € (DE-Standard). Höhere Beträge per Mobile Wallet (Apple Pay/Google Pay) oder PIN-Eingabe am Display (CDCVM).
- Was kostet SoftPOS?
- Gleiches Disagio wie das jeweilige Pay-as-you-go-Konto: SumUp 1,39 %, myPOS ab 0,99 % girocard, Stripe 1,4 % + 0,25 €.
Im Lexikon erklärt
Zuletzt aktualisiert: 06/2026 · Quellen: Deutsche Bundesbank, girocard.eu, EHI Retail Institute, Deutsche Kreditwirtschaft.
