Stripe vs. SumUp im Vergleich
Stripe und SumUp werden oft in einem Atemzug genannt, sind aber für unterschiedliche Geschäftsmodelle gebaut. Wer das verwechselt, zahlt drauf.
Kurz: Wer macht was?
- SumUp: stationäres & mobiles Kassieren (Reader, Terminal), 0 € Grundgebühr, 0,99–1,39 % girocard.
- Stripe: Online-Payments, API-first, Subscriptions, internationale Karten – Stripe Terminal nur als Add-on.
Kostenvergleich am Beispiel
5.000 € Kartenumsatz, Café in Deutschland: SumUp ~50 €/Monat (0,99–1,39 %). Stripe Terminal: 1,4 % + 0,25 € pro EU-Karte, plus 0,3 % Aufpreis bei Non-EU-Karten – schnell 70–90 €/Monat.
Wann lohnt sich was?
- SumUp: Gastro, Einzelhandel, Handwerk, Dienstleister – alles, was vor Ort kassiert.
- Stripe: Online-Shops, SaaS, Marktplätze, Subscriptions – und nur als Terminal-Ergänzung, wenn schon Stripe genutzt wird.
Häufige Fragen
- Ist Stripe günstiger als SumUp?
- Für reine vor-Ort-Zahlungen in Deutschland fast immer nein. Stripe ist online stark, am POS aber teurer und komplexer.
- Bekomme ich bei Stripe auch girocard?
- Ja, Stripe Terminal akzeptiert girocard – allerdings zu Kreditkarten-ähnlichen Konditionen, was den Vorteil der girocard zunichtemacht.
- Was nehme ich, wenn ich Laden + Onlineshop habe?
- Eine pragmatische Kombi: SumUp am POS, Stripe für den Onlineshop. Du sparst am POS und behältst die Online-Flexibilität.
Im Lexikon erklärt
Zuletzt aktualisiert: 06/2026 · Quellen: Deutsche Bundesbank, girocard.eu, EHI Retail Institute, Deutsche Kreditwirtschaft.
