Ratgeber

Chargeback: Was tun, wenn der Kunde zurückbucht?

Ein Chargeback ist die Rückbuchung einer Kartenzahlung durch die Kundenbank, meist auf Beschwerde des Karteninhabers. Für dich als Händler bedeutet das: Geld weg, dazu Bearbeitungsgebühr (15–25 €).

Die häufigsten Gründe

  • Ware nicht erhalten (besonders bei Distanzgeschäft).
  • Ware mangelhaft / nicht wie beschrieben.
  • Karte missbräuchlich verwendet (Betrug).
  • Doppelte Abbuchung / Abrechnungsfehler.

Erfolgreich widersprechen

Du hast typischerweise 7–14 Tage Zeit, dem Chargeback zu widersprechen. Sammle: Lieferbeleg mit Unterschrift, Tracking-Nummer, Kundenkorrespondenz, Foto der Ware. Bei POS-Zahlungen mit PIN/NFC ist der Chargeback meist nicht möglich – das ist der große Vorteil gegenüber Online.

Häufige Fragen

Was kostet ein Chargeback?
Den Umsatzbetrag plus 15–25 € Bearbeitungsgebühr des Acquirers.
Wie lange habe ich für den Widerspruch?
Typisch 7–14 Tage ab Mitteilung. Verpasst du die Frist, gilt der Chargeback als akzeptiert.
Welche Belege brauche ich?
Lieferbeleg mit Unterschrift, Tracking, Kundenkorrespondenz, Foto der Ware, Terminal-Beleg mit PIN/NFC-Bestätigung.

Im Lexikon erklärt

Zuletzt aktualisiert: 06/2026 · Quellen: Deutsche Bundesbank, girocard.eu, EHI Retail Institute, Deutsche Kreditwirtschaft.

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