Kartenzahlung online vs. am POS: Was unterscheidet sich?
Online ist Kartenzahlung in der Regel teurer als am stationären Terminal. Grund: höheres Betrugsrisiko, mehr Chargebacks und zusätzliche Sicherheitsstandards.
Card-not-Present-Aufschlag
Im Online-Geschäft (Card-not-Present, CNP) liegt die Interchange ca. 0,1–0,3 Prozentpunkte höher als am POS. Acquirer verlangen außerdem höhere Margen wegen Chargeback-Risiko.
3-D Secure 2 ist Pflicht
Seit der PSD2 ist Strong Customer Authentication (SCA) Pflicht – Kunden bestätigen Online-Zahlungen per App oder SMS-TAN. Das senkt Betrug, kostet aber Conversion (~2–5 % Abbruch).
Häufige Fragen
- Warum ist Online-Kartenzahlung teurer?
- Höheres Betrugsrisiko, mehr Chargebacks, Card-not-Present-Aufschlag von 0,1–0,3 Prozentpunkten.
- Was ist 3-D Secure 2?
- Eine Sicherheitsschicht: Der Karteninhaber bestätigt Online-Zahlungen per App oder SMS-TAN. Pflicht seit PSD2/SCA.
- Bin ich am POS vor Chargebacks geschützt?
- Bei PIN/NFC-Zahlungen praktisch ja – das ist der große Vorteil gegenüber Online.
Im Lexikon erklärt
Zuletzt aktualisiert: 06/2026 · Quellen: Deutsche Bundesbank, girocard.eu, EHI Retail Institute, Deutsche Kreditwirtschaft.
